donc - BLÖD erfuhr von den bevorstehenden Krawallen und wollte seinen Chefreporter als Motorradfahrer getarnt direkt zum Ort des Geschehens schicken. Die Rocker vereitelten diesen Plan jedoch indem sie unseren Reporter mit einerm heimtückischen Killervirus infizierten...Noch hat er sich nicht erholt....Dienstag, 28. Mai 1996 DM3,80 SF4,10 ÖS30,00 Seite 1
Abhängig, Parteiisch und Überhaupt
KRAWALLE IN WORMS & UMGEBUNG!D I E R O C K E R S C H L A G E N W I E D E R Z U !
Als unsere Reporter am Ort des Geschehens eintrafen wurde ihnen das
Ausmass der Katastrophe deutlich:
Die Rocker waren diesmal noch
besser Organisiert und wesentlich zahlreicher als jemals zuvor. Sie
hatten mit Worms-Pfeddersheim einen strategisch günstigen Stützpunkt
gewählt von dem aus sie nach
Baden-Würtemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz
und sogar bis nach Amorbach im Bayern vorstossen
konnten.
Rocker aus der Schweiz und Österreich waren angereist, und aus ganz Deutschland sowieso. Zählungen ergaben knapp unter 60 Motorräder am Samstag abend.
Freitag wurde erst mal Worms in Schutt und Asche gelegt. Bis Spät in die Nacht wurden die Biervorräte der örtlichen Getränkehändler geplündert, hier ein Interview das wir in einem Krankenhaus führten
BLÖD: Sie sind Getränkehändler in Worms, wie war ihr Wochenende ?
G: Nun, ja, es war furchtbar. Am Freitag haben sie das erstemal unseren Laden gestürmt. Da waren sie noch nett, wir nehmen Bier mit, ihren Laden lassen wir ganz, dafür zahlen wir nix. Am Samstag waren sie wieder da, da haben sie noch mehr Bier geholt, und am Sonntag nochmal, da waren sie schon sauer weil sie immer soviel schleppen mussten. Da haben sie uns noch gefesselt und Geld für Benzin mitgenommen, und einen Lieferwagen haben sie auch geklaut.
BLÖD: Wieviel Bier haben sie denn mitgenommen ?
G: 34 Kästen Bier und ewig viele Flaschen Whiskey, Wodka, Wein und Tequila !
BLÖD: Unfassbar.....Danke für das Gespräch.
Die Rocker konfiszierten ein Gelände eines Reitvereins. Die Anwohner flohen in wilder Panik als die Horde einfiel, an Schlaf war sowieso nicht zu denken, Burnouts und laute Musik bin mitten in der Nacht sorgten für einen angemessenen Lärmpegel....
Am Samstag wurde in Worms eine Hochzeit uberfallen und danach das Vortagesprogramm noch mal durchgesprochen (Alkoholvernichtung)
Abends rasten die Rocker in einer nahegelegenen Kiesgrubenähnlichen
Lokalität herum (Es gibt Gerüchte dass es sich dabei um den Krater
handelt der bei der Sprengung der örtlichen Polizeistation
zurückblieb...Erwähnte ich schon dass die Sache gut organisiert war
? ) Diese Aktivitäten dauerten bis spät in die Nacht, wo dann im
Halbsuff aktivitäten wie "Mit Strassenmoppeds durch die Äcker &
Kiesgrube" oder "Wie Hoch springt eine KTM wenn man lebensmüde istm
und was geht dabei kaputt ?" grossen Anklang fanden.
Am Sonntag gab es die Grossen Odenwaldtouren, Sehr imposant die Heizergruppe die nach dem Motto vorging "Wer sich abhängen lässt ist selbst schuld, gewartet wird nicht !" Nachdem dort der Strassenverkehr zum erliegen gekommen war begab man sich in ein Freibad, danach das übliche Programm, Alkoholvernichtung, nochmal mit besonderer Intensivität.
Am Montag verwischten die Rocker geschickt alle Spuren ihres Tuns, auch diesmal steht die Politzei vor einem Rätsel. Gerüchte besagen allerdings dass die nächsten Krawalle bereits organisiert sind ...
Leider liegen der Redaktion im Augenblick nicht mehr alle Informationen vor da sie übermüdet ist vom Dauereinsatz am Wochenende und ausserdem bereits wieder einige Cocktails getrunken hat (Auf dass der Pegel nicht unter die kritische Marke falle !)
Lesen sie demnächst mehr über die Krawalle, wir bleiben am Ball ! Rasend Recherchierender Reporter
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