Albanien - ein Land im Aufbruch. Äußerlich eine
seltsame Mischung aus afrikanisch angehauchtem Straßenbild,
postsozialistischen Industrieruinen und Ostblock-Chic sind die
Menschen noch völlig unverdorben von Tourismus, mit sehr viel
herzlicher Freundlichkeit und Neugier, ohne Aufdringlichkeit. Dazu kommt
eine unglaublich abwechslungsreiche Landschaft. Den kompletten Reisebericht mit Fotos gibt's
hier als PDF.
In Montenegro ist dagegen noch deutlich mehr der
sozialistischen Mentalität zu spüren, aber auch hier lockt eine
unglaublich schöne Landschaft.
Die Landkarten von Albanien und Montenegro sind generell
unzuverlässig und die Beschilderung mangelhaft - daher hier einige GPS-Tracks
ausgewählter Strecken. Desweiteren wurde die OpenStreetMap um die gefahrenen Strecken ergänzt.
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Die Berge Montenegros -
Oft wähnt man sich in den Alpen, wären da nicht die
Straßen, die teilweise dem Verfall preisgegeben scheinen.
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Einstieg nach Albanien -
Über das Vermosh-Tal fahren nach Albanien - ein selten
genutzter Weg, der Abzweig in Montenegro ist unbeschildert, und kurz hinter
der Grenze endet der Asphalt. Die Grenzer bekommen sicher keine 10
Touristen im Jahr zu Gesicht.
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Albanische Alpen -
Auch in Nordalbanien gleicht die Landschaft den Alpen, nur ist sie
wesentlich unberührter.
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Schotter -
In Albanien sind auch Verbindungsstraßen oft nur geschottert, aber im
Gegensatz zu Montenegro offensichtlich gewartet.
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Kleine Hoxhas -
Zentraler Punkt Enver
Hoxhas Verteidungsstrategie waren die kleinen Ein-Mann-Bunker, die man heute noch überall in Albanien findet.
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Also, das mit den Bienen und den Blüten... -
Auf dem Land findet man bei den Häusern oft zahlreiche
Bienenstöcke, der Honig ist lecker.
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Infrastruktur -
Eine Mühle, eine Schule, ein kleines Wasserkraftwerk - daraus besteht
meist die Infrastruktur kleiner Orte im Hinterland.
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Thethi -
Zentrum der Traditionellen Blutrache, die sich hier auch in der Architektur
niedergeschlagen hat - es gibt Türme ohne Zugang auf Bodenhöhe,
in denen sich die Männer der Familie verschanzen können.
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Sie rauchen Milde Sorte -
weil das Leben ist doch hart genug! Nicht für Albanische Polizisten,
wohl. Mit Kippe im Mund, Helm auf dem Spiegel und einer Moto Guzzi sieht
man sie im Straßenbild der Städte. Und an dem Gerücht,
daß die albanische Polizei Weisung hat, Touristen nicht anzuhalten,
scheint was dran zu sein.
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Elbasan -
von weitem schon zu erkennen an einer gigantischen Industrieruine.
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Mamor -
Am Tomori wird Marmor abgebaut, daher ist die Piste hier breit und gut
gewartet.
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Markttag in Gjerbes -
In der wenig erschlossenen Berglandschaft Albaniens ist der Esel das
gängigste Fortbewegungsmittel.
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Kinder -
Wenn die Kommunikation mit den Erwachsenen an der Sprache scheitert helfen
oft die Kinder weiter - selbst sechsjährige können oft schon ein
gutes wenn auch einfaches Englisch.
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Auf dem Gipfel des Tomori -
Neben dem Grabmal des Baba Ali Tomori (im Hintergrund) finden sich einige
Bunkeranlagen aus der sozialistischen Zeit sowie Müll von den Pilgern.
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Gigantische Ausblicke -
Bei gutem Wetter kann man vom Gipfel des Tomori Italien sehen - bei uns
hat's leider nur für die umliegenden Berge gereicht.
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Kalifornien? -
Auf dem Sattel zwischen zwei Gipfeln erinnert die Landschaft plötzlich
an die Kalifornische Wüste.
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Vollgetankt -
Mit reichlich Futter auf dem Buckel kommt der Esel weit.
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Tomori, Teil 2 -
Die Ostseite des Tomori ist sehr schlecht erschlossen. Hier die Piste kurz
vor der Furt unterhalb von Gjerbes.
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Furt -
Zum Glück führt de Fluß im Juli kaum Wasser.
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I wü aufi! (Teil 3) -
Die Auffahrt nach Gjerbes ist kraftraubend. Was vor vielen Jahren mal ein
Fahrweg war ist jetzt zugewachsen, zum Bachbett geworden, von der Erosion
zerfurcht - und nach wie vor sehr steil. Hier hat meine treue LC4 zum
Rückwärtssalto angesetzt und ist im Zaun hängen geblieben -
und Ralf ist auch schon ziemlich entkräftet.
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Wieder Piste -
Was ein fahrerischer Pausentag werden sollte wird wieder anstrengend - die
Hauptstraße von Berat nach Gjirokaster ist eine zwar breite, aber
schleche Piste.
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Gjirokaster -
Der Ausblick aus dem Hotel bietet ein gigantisches Panorama.
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Gjirokaster bei Nacht -
Die neuerdings als UNESCO-Weltkulturerbe geführte Stadt ist
teilweise noch am zerfallen.
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Typisches Haus in Gjirokaster -
Hier eins der wenigen bereits hergerichteten Häuser.
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Down that dusty 3rd world road... -
Im Nordosten ist die Infrastruktur schlecht - Jahrelange Isolation durch
landschaftliche Gegebenheiten und geschlossene Grenzen zeigen noch ihre
Spuren.
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Valbona-Tal -
Leider bald geteert, die Piste in das unglaublich schöne Valbona-Tal.
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Spaß im Flußbett -
Oberhalb von Valbona verläuft sich die Piste im Flußbett -
Spielwiese für Enduristen.
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Komani-See -
Die Fährfahrt über den Komani-See war früher die
einzige und ist heute noch die schnellste Verbindung von der Küste
nach Bajram Curri. Im Wasser schwimmt Müll, den das Schiffspersonal
gerade über Bord geworfen hat.
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Einmal volltanken bitte -
Zwischen Shkoder und der Montenegrinischen Grenze finden sich viele
verfallene Tankstellen.
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Wo bitte geht's nach Albanien? -
Diese drittklassige Landstraße ist die Hauptverbindung zwischen
Montenegro und Albanien.
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Orthodoxes Kloster an der Tara -
Die orthodoxen Kirchen sind üblicherweise nur winzig.
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Tara-Schlucht -
Der Norden Montenegros bietet ebenfalls gigantische Landschaften.
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Durmitor Nationalpark -
Eine der großen touristischen Hoffnungen der Montenegriner.
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Sackgasse -
Ausgeschildert für die Touristen ist diese Schlucht nur per
ungesichertem Schotterweg zu erreichen.
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Monastir Ostrog -
Ein wichtiges orthodoxes Kloster, malerisch in die Felswand gebaut und von
Pilgern überlaufen.
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Bosnien -
Während es den Kroaten durch den Tourismus an der Küste
wirtschaftlich gut geht ist Bosnien deutlich ärmer - und in einigen
Ecken sind die Spuren des Krieges noch nicht beseitigt.